paedal
pädal – pädagogik aktuell e.V.
und Lernwerkstatt Kita-Museum

Mainstra฿e 11, 14612 Falkensee
Fon (049) 03322 - 4293223, Fax (049) 03322 - 4297704, info@paedal.de
Kita-Museum
  paedal


Ü
berregionales Pädagogisches Zentrum Lernwerkstatt Kita-Museum
gefördert vom Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg



Februar

Kreative Lernideen mit einfachen Materialien und selbstgemachtem Spielzeug
> für Tagespflege und Krippe

In keinem anderen Lebensabschnitt lernen Menschen so bereitwillig, lustvoll und mit höchster Aufmerksamkeit wie in den ersten beiden Lebensjahren. In ihrem kleinen Lebensumfeld befassen sich schon die Kleinsten mit höchster Konzentration etwa mit den Steinchen am Boden, sehen und spüren, wie ihnen feiner Sand durch die Finger rieselt, untersuchen Grashalme am Weg oder verfolgen eine Ameise mit Augen und Fingern.
Kinder haben schon sehr früh die Kompetenz, durch ihr Tun grundlegende Materialeigenschaften, Sachzusammenhänge und Kausalitäten zu erkennen und zu verstehen. Kleine Kinder demonstrieren eindrücklich - wenn wir ihnen genug Zeit und Gelegenheit dazu geben -, was der polnische Schriftsteller Stanislaw Lec mit einem überraschenden Satz so formuliert:

„Vieles hätte ich verstanden,
wenn man es mir nicht erklärt hätte!“

Ein Kind erfährt, lernt, übt, erkennt und versteht unendlich viel, wenn es z.B. Bohnen neben einander aufzureihen versucht oder aus einer großen Schüssel mit Kastanien die dicken Holzperlen heraussucht. - Mit Ideen für kreative, einfache Spiel- und Lernarrangements, die mit wenig Aufwand und Geld erreicht werden können, befasst sich der Seminartag.

Wenn möglich, bringen Sie bitte Bilder von eigenen kreativen Lernideen für Krippe und Tagespflege mit.

Referent/-in: Beate Zuza Krippenleiterin, Kinder-Yoga-Lehrerin
Ort:ÜPZ Lernwerkstatt Kita-Museum, Mainstr. 11, 14612 Falkensee
Termin(e):Sa, 20.02.2016, 09.00-14.00 Uhr
Teilnahmebeitrag:55,- €

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März

Kindesvernachlässigung und Gefährdungen im häuslichen Umfeld – Umgang mit Anfangsvermutungen
> für Tagespflege, Kita und Hort

Erziehung ist in erster Linie das Recht und die Aufgabe der Eltern. Dennoch werden den institutionellen Bezugspersonen im Rahmen ihres beruflichen Kinderschutzauftrags immer mehr Aufgaben und Kompetenzen übertragen. Denn da, wo das Wohl des Kindes verletzt oder gefährdet wird, erreicht das elterliche Erziehungsmonopol seine Grenzen.

Der Seminartag befasst sich mit den Auswirkungen der professionellen Kinderschutzverpflichtung auf die pädagogische Arbeit, insbesondere die Betreuungs- und Aufsichtspflicht in Kita und Hort.

  • Wie ist ein Verdachtsfall zu erkennen und wie sind Wahrnehmungen juristisch zu bewerten?
  • Was ist bei Vermutungen und was im Verdachtsfall zu tun?
  • Welche Haftungsrisiken bestehen evtl. (z.B. bei geflissentlichem "Wegsehen" oder wenn eine pädagogische Fachkraft relevante Beobachtungen und Vermutungen nicht weiterleitet?)

Am Seminartag sollen Fragen des Hinsehens und der Deutung von Beobachtungen, des Erkennens von ersten Hinweisen und eines angemessenen Verhaltens bei ersten Vermutungen oder Verdachtsmomenten auf Kindesvernachlässigung oder Kindesmissbrauch im Vordergrund stehen. Fragen rund um das Thema Gefährdung des Kindeswohls und die rechtliche Verantwortung in Tagespflege, Kita und Hort werden anhand von Fallbeispielen aus der Praxis bearbeitet und besprochen.

Referent/-in: Steffen Waberski-Rieger Rechtsanwalt, Dozent
Ort:ÜPZ Lernwerkstatt Kita-Museum, Mainstr. 11, 14612 Falkensee
Termin(e):Do, 03.03.2016, 09.00-15.30 Uhr
Teilnahmebeitrag:65,- €

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Ruhelosigkeit und Konzentrationsschwäche bei Kleinkindern – Umgang mit frühen AD(H)S-Symptomen
> für Tagespflege, Krippe und Kindergarten

Das ADS / ADHS (Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom mit oder ohne Hyperaktivität) ist gekennzeichnet durch Verträumtheit und fehlende Konzentration oder durch Impulsivität und Reizbarkeit, hohe Nervosität und oft auch durch Hyperaktivität. In erster Linie strapaziert und isoliert das auffällige Verhalten die betroffenen Kinder und ihre Eltern. Es beeinträchtigt auch das Gemeinschaftsleben in der Kindergruppe und fordert die Geduld und das Wohlwollen der Erzieherinnen und ihren professionellen Umgang mit derartigen Spannungssituationen in hohem Maße heraus.

Erzieherinnen suchen daher nach kreativen konstruktiven Wegen und Methoden, wie sie die hilfreiche, ermutigende und stärkende Aufmerksamkeit für die betroffenen Kinder und ihre Eltern vereinbaren können mit der ebenfalls geforderten pädagogischen Konzentration auf die gesamte Kindergruppe. Um eine angemessene Balance zu erreichen, sind vor allem grundlegende Kenntnisse über die Ursachen, die Entstehung und die Verläufe des Syndroms eine unbedingte Voraussetzung. Denn aus diesem Wissen heraus trifft die Erzieherin ihre spontanen pädagogischen Handlungsentscheidungen.

Die Seminargruppe befasst sich

  • mit den medizinischen Grundlagen und dem Forschungsstand
  • mit der Problemsituation und der Ohnmacht der Kinder und ihrer Eltern gegenüber dem Syndrom,
  • mit der Bedeutung von Anerkennung und Wertschätzung der Fähigkeiten und individuellen Potentiale, die sich häufig hinter den Symptomen verbergen,
  • mit individuell angemessenen Möglichkeiten und Wegen, die pädagogische Aufmerksamkeit weniger negativ (Ermahnungen) als eher positiv auszurichten auf die Kompetenzen der Kinder und die Stärkung ihres Selbstbewusstseins und Selbstvertrauens – was vielfach eine hohe Anforderung an ohnehin beruflich überlastete Erzieherinnen ist, und
  • mit der Frage, wann therapeutische Hilfe gesucht werden sollte und wie diese zu finden ist.
Referent/-in: Marie-Theres Saremba Entspannungstherapeutin
Ort:ÜPZ Lernwerkstatt Kita-Museum, Mainstr. 11, 14612 Falkensee
Termin(e):Di, 08.03.2016, 09.00-15.30 Uhr
Teilnahmebeitrag:65,- €

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Forschen als Bildungsauftrag von Kita und Hort – Kompetenzförderung durch Entdecken, Erkunden und Erproben
> für Kita und Hort

Kinder sind vom ersten Tag an lernbegabt und daran interessiert, sich aktiv in die Welt „hinein zu lernen“. Das tun sie intensiv und kompetent in ihren kreativen Spielen.
Erwachsene können sie dabei unterstützen und sie inspirieren, z.B. indem sie ihnen genügend Zeit in einer anregenden räumlichen Umgebung zur Verfügung stellen, großzügig ausgestattet mit Materialien und (Alltags-)Gegenständen und indem sie ihre Versuche und deren Ergebnisse als konzentrierte Lernarbeit wertschätzen.

Lernecken, Lerninseln, Lernwerkstätten sind von Erwachsenen angebotene Räume, in denen Kinder gemeinsam – mit und auch mal ohne Erwachsene – hantieren, forschen und entdecken wollen, weil sie neugierig auf die Welt sind. Der Lernwerkstatt-Ansatz hat sich als wirksame Methode für zeitgemäße Bildungsprozesse in der Kindertagesbetreuung bewährt.

Das Seminar gibt ideenreiche Impulse zum forschenden Lernen, begleitet Interessierte bei ersten Lernwerkstattüberlegungen und bereichert die Weiterentwicklung vorhandener Ansätze durch Praxishinweise. – Themenaspekte des Seminartags:

  • Die vorbereitete Umgebung
    > Raumgestaltung, Lernarrangements und Materialspektrum
  • Raumatmosphäre, die Regeln und die Rolle der Erzieherin
  • Beispiele gelungener Lernarrangements, Praxiserfahrungen aus Kitas und Lernwerkstätten
  • Gestaltung einer Lernwerkstatt am Beispiel der „Lernwerkstatt Kita-Museum“ Falkensee

Bitte bringen Sie ggf. Fotos und Grundrisse Ihrer Räume mit, wenn Sie eine eigene Lernwerkstatt in Ihrer Einrichtung planen.

Referent/-in: Andrea Eidokat Expertin für entdeckendes Lernen
Ort:ÜPZ Lernwerkstatt Kita-Museum, Mainstr. 11, 14612 Falkensee
Termin(e):Di, 15.03.2016, 09.00-15.30 Uhr
Teilnahmebeitrag:65,- €

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Reihe G3-Praxis: Bildungsprozesse beobachten und dokumentieren mit Foto- und Filmkamera – neue Ideen und Ansätze
> für Tagespflege und Krippe

Teilnehmerinnen an der gesamten Reihe G3-Praxis in Falkensee (8 Tagesseminare) erhalten am Ende des letzten Kursabschnittes eine qualifizierte Gesamtteilnahmebestätigung. > Die Kursabschnitte der Reihe können auch einzeln belegt werden. Die Teilnahme daran wird mit einer Teilnahmebestätigung bescheinigt. – Voraussetzung für eine qualifizierte Gesamtteilnahmebestätigung ist der Teilnahmenachweis an diesem oder einem vergleichbaren Seminar.

Beobachten, das Wahrnehmen kindlicher Entwicklungs- und (Selbst-)Bildungsprozesse mit Augen, Herz, Hand und Verstand setzt pädagogisches Interesse, Konzentration und Aufmerksamkeit in der Beziehung zu Kindern und Eltern voraus; und es braucht eine geeignete Zeitorganisation im Alltagsablauf. – Die Seminargruppe erprobt und bespricht Ideen und Anregungen zum Beobachten mit Foto- und Filmkamera. Ein weiteres Thema wird der situationsbezogene Dialog mit den Kindern sein, und es werden Formen und Möglichkeiten des Dokumentierens mit einfachen Mitteln vorgestellt und erörtert.
Geschichten in Bildern und kleine Filmsequenzen geben Aufschluss über die Entwicklungsschritte, die Vorlieben und Interessen der Kinder und sie bilden eine bleibende Erinnerung.

Bitte bringen Sie einen Fotoapparat mit zum Seminar!

Bei der Reihe G-Praxis setzen wir voraus, dass sich die Teilnehmerinnen vor dem Seminar ausführlich mit den „Grundsätzen elementarer Bildung in Einrichtungen der Kindertagesbetreuung“ des Landes Brandenburg befasst haben und die pädagogisch-fachlichen Grundkenntnisse mitbringen. Die „Grundsätze“ sind im Internet abrufbar unter: www.mbjs.brandenburg.de.

Referent/-in: Roswitha Weck Erzieherin, Naturpädagogin, Dokumentarfilmerin
Ort:ÜPZ Lernwerkstatt Kita-Museum, Mainstr. 11, 14612 Falkensee
Termin(e):Sa, 19.03.2016, 09.00-15.30 Uhr
Teilnahmebeitrag:75,- €

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April

Erste Mathematikerfahrungen – Mengen vergleichen, mit Symmetrien spielen
> für Krippe und Kindergarten

"Mathematik ist eine Denkart", schreibt Nancy Hoenisch in "Mathe-Kings". Damit hebt sie hervor, dass frühe mathematische Grundbildung in Krippe und Kindergarten wenig zu tun hat mit Zahlen und Zählen, mit Rechnen und systematischem Aufgabenlösen. Mathematische Frühbildung ist mit Spaß nachdenken über Problemlösungen im Kita-Alltag. Problemlösungskompetenz bezeichnet die Fähigkeit (und das Interesse) zu forschen, strittige Fragen zu durchdenken und über logisches, schlussfolgerndes Denken nach Lösungen zu suchen. Wesentlich ist das Herstellen von Verbindungen und die Kommunikation darüber (reden – reden– reden). Denn genau diese Fertigkeiten bilden die Basis für späteres Mathematiklernen und schulischen Erfolg.

Die Seminargruppe befasst sich mit den Fragestellungen und spielerischen Wegen, das Denken der Kinder, das Herstellen von Bezügen und Verbindungen anzuregen. Um das zu erreichen, gibt es viele kreative Wege und Materialien, die Kindern zu lustvollem Hantieren angeboten werden können. Völlig unaufgefordert werden sie die Dinge ordnen und sortieren, sie verteilen, Gruppen bilden und deren Größen vergleichen. Sie legen die Dinge zu symmetrischen Formen und vergleichen diese. So legen sie selbst das Fundament für das spätere Zahlenverständnis und einen positiven Bezug zu mathematischen Problemstellungen.

Ein schönes (symmetrisches) Bild aus Wäscheklammern legen, den Tisch decken und für jede Puppe Teller, Tasse, Löffel und Gabel hinlegen, Knöpfe sortieren oder rote und schwarze Spielzeugautos immer abwechselnd vor dem Puppenhaus nebeneinander parken, das z.B. sind wertvolle frühe mathematische Erfahrungen – wenn die Kinder zugleich die Gelegenheit haben, über ihre Tätigkeit, ihre Gedanken und ihre Fragen zu sprechen. Im Seminar wird erarbeitet, wie die vielfältigen Gelegenheiten zum frühen Erleben mathematischer Strukturen zu Hause, in der Kita, in der Natur und in städtischen Umgebungen erkannt und im spontanen Dialog mit den Kindern spielerisch genutzt werden können.

Referent/-in: Natascha Welz Dipl.-Pädagogin, Expertin für forschendes Lernen
Ort:ÜPZ Lernwerkstatt Kita-Museum, Mainstr. 11, 14612 Falkensee
Termin(e):Do, 07.04.2016, 09.00-15.30 Uhr
Teilnahmebeitrag:65,- €

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Reihe G3-Praxis: Förderung der musikalischen Kompetenz – neue Ideen und Ansätze mit Instrumenten, musikalischen Bewegungs-, Rhythmus- und Sprachspielen
> für Krippe und Tagespflege

Teilnehmerinnen an der gesamten Reihe G3-Praxis in Falkensee (8 Tagesseminare) erhalten am Ende des letzten Kursabschnittes eine qualifizierte Gesamtteilnahmebestätigung. Die Kursabschnitte der Reihe können auch einzeln belegt werden. Die Teilnahme daran wird mit einer Teilnahmebestätigung bescheinigt. – Voraussetzung für eine qualifizierte Gesamtteilnahmebestätigung ist der Teilnahmenachweis am Grundlagenseminar (19.03.2016) oder einem vergleichbaren Seminar.

Die frühe rhythmisch-musikalische Erziehung integriert Musik, Bewegung, Stimme und Sprache sowie den Einsatz von Geräten und Materialien. Rhythmik regt in spielerischen musisch-kreativen Prozessen dazu an, mit allen Sinnen und dem ganzen Körper Musik zu machen und Musik zu erleben. – Dieses Seminar befasst sich ganz praktisch mit musikalischen Phänomenen wie Rhythmus, Klang, Melodie in der Arbeit mit Kindern unter drei Jahren. Es werden immer auch die dadurch unterstützten pädagogischen Prozesse reflektiert wie Koordination, Sprache und Kommunikation, Körpergefühl, Konzentration, Wahrnehmung und Ausdruck.

Am Seminartag wird anhand vielfältiger Beispiele und methodisch-didaktischer Reflexionen an Themenfeldern gearbeitet wie:

  • Lieder, Gedichte, Geschichten
  • Bewegung mit Musik und erste Tänze
  • das Spiel mit einfachen Rhythmus- und Klanginstrumenten
  • Spiel und Aktion mit Materialien, z.B. Bänder, Seile, Hölzer und mit Alltagsgegenständen wie Steine, Tücher, Stühle

Musikalische Vorerfahrungen sind nicht erforderlich.
Bitte mitbringen: bequeme Kleidung, Turnschuhe/dicke Socken, eine Decke und ggf. ein Musikinstrument.

Bei der Reihe G-Praxis setzen wir voraus, dass sich die Teilnehmerinnen vor dem Seminar ausführlich mit den „Grundsätzen elementarer Bildung in Einrichtungen der Kindertagesbetreuung“ des Landes Brandenburg befasst haben und die pädagogisch-fachlichen Grundkenntnisse mitbringen. Die „Grundsätze“ sind im Internet abrufbar unter: www.mbjs.brandenburg.de.

Referent/-in: Sabine Barth Dipl.-Sozialpädagogin, Musikpädagogin, Rhythmiklehrerin
Ort:ÜPZ Lernwerkstatt Kita-Museum, Mainstr. 11, 14612 Falkensee
Termin(e):Sa, 09.04.2016, 09.00-15.30 Uhr
Teilnahmebeitrag:75,- €

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Forschen, Erkunden, Entdecken in Kita und Hort – konkretisiert an einfachen mechanischen Funktionsbeispielen und am Phänomen Magnetismus

Das Seminar zeigt auf handwerklich-praktische Weise, welch hohen Lernwert das Forschen, Erkunden und Entdecken in Kita und Hort beinhaltet, und dass jede Gelegenheit zum freien Forschen und Experimentieren ein Stück Qualität der Bildungsarbeit von Kindergarten und Hort ausmacht. Mit diesem Ziel gibt das Seminar kompetente, ideenreiche Anregungen und Impulse zum forschenden Lernen - am Beispiel einfacher mechanischer "Maschinen" und der zauberhaften Wirkung von Magneten.

Es ist das Ziel des Seminars, einfache, für Kinder spannende Wege zu erproben, das Thema „Maschine“ in Kindergarten und Hort aufzugreifen. In einem offenen Prozess bauen wir Dinge wie Murmelbahnen, Reaktionsketten oder einfache „Zahnradgetriebe“ aus Pappen. Ergebnisse sind je nach Anspruch und individuellem Vorwissen unterschiedlich schwierige Ideen für „Maschinen“, die Stoff für viele neue Projekte in der Bau- oder Atelierecke liefern. Die entstehenden „Maschinen“ können als Gedankenstütze und weiterführende Inspirationsquelle mitgenommen werden, zum Beispiel Autos, Getriebe, Fahrstühle oder Seilbahnen.

Ideen und Vorschläge bringt der Referent auch zum Experimentieren mit "zaubernden" Magneten und Magnetpulver mit. – Und immer geht es auch um das Gespräch, den Gedankenaustausch unter den Kindern und mit der begleitenden erwachsenen Person.

Das Werkmaterial ist im Seminarpreis enthalten.

Referent/-in: Michael Fink Kunstpädagoge, Dozent für naturwissenschaftliche Erzieherinnenfortbildung
Ort:ÜPZ Lernwerkstatt Kita-Museum, Mainstr. 11, 14612 Falkensee
Termin(e):Mi, 13.04.2016, 09.00-15.30 Uhr
Teilnahmebeitrag:75,- €

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Schwierige Situationen in Elterngesprächen kompetent und mit Achtsamkeit meistern
> für Kindergarten und Hort

Wenn Erzieherinnen Spannungen im Kontakt mit Eltern frühzeitig in ihrer Entstehung erspüren, wenn es gelingt, Konfliktentwicklungen vorzubeugen und den richtigen Ton zur ehrlichen Aussprache und Situationsklärung zu finden, dann ist ein wichtiges Merkmal pädagogischer Qualität erreicht. Gespräche bieten ungeahnte Möglichkeiten für ein offenes und aktives Miteinander zwischen Erzieherin, dem Kind und den Eltern. Nur – Gespräche brauchen Zeit und absolute Aufmerksamkeit und Konzentration seitens der pädagogischen Fachkraft, ihre sensible Wahrnehmung und die Berücksichtigung einiger Regeln und Prinzipien.

Denn schon mit einer kleinen unbedachten Formulierung können Erwachsene Reaktionen auslösen, die sie nicht gewollt und nicht erahnt haben. Und sie müssen sich bewusst sein, dass auch ihre Augen, die Hände und der ganze Körper kommunizieren, und dass die Körpersprache manchmal eine größere Rolle für das Gelingen von Gesprächen spielt, als sie ihr zutrauen.

Im Seminar stehen Fragen im Vordergrund wie etwa: Was sollte die Erzieherin bei Elterngesprächen beachten? Wie kann sie reagieren, wenn sie vielleicht mit Uneinsichtigkeit, Vorwürfen oder sogar Beleidigungen konfrontiert wird? Wie verhält sie sich dann, um den Kontakt zum Kind und zu den Eltern nicht zu gefährden und Spannungen nicht ungewollt zu verstärken?

Anhand vielfältiger Übungen und Beispiele erleben die Teilnehmenden Wege, Formen und Möglichkeiten einer konstruktiven Gesprächsführung – besonders, wenn sich z.B. Missverständnisse oder Meinungsverschiedenheiten anbahnen.

Referent/-in: Dr. Annegrit Kahle Dipl.-Psychologin, Supervisorin
Ort:ÜPZ Lernwerkstatt Kita-Museum, Mainstr. 11, 14612 Falkensee
Termin(e):Di, 19.04.2016, 09.00-15.30 Uhr
Teilnahmebeitrag:65,- €

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Kindergarten draußen – Kita-Außengelände mit Bildungsqualität gestalten und nutzen
> für pädagogische Fach- und Leitungskräfte

Der Lernwerkstattansatz des „Überregionalen Pädagogischen Zentrums Lernwerkstatt Kita-Museum“ konzentrierte sich in den zurückliegenden Jahren auf das erkundende und experimentierende Lernen in den Innenräumen für Kinder. Beobachtungen und Erfahrungen zeigen, dass auch in den Außen-Räumen der Kindereinrichtungen unendliches Bildungspotential steckt.
Das Seminar bietet vielfältige praktische Anregungen für die pädagogische Arbeit im Kinder-Garten an. Es wird an alltagspraktischen Wegen zu einer bildungsfördernden Gestaltung des Außengeländes unter bewegungs- und lernorientierten Gesichtspunkten gearbeitet. Es geht um die intensivere Nutzung der Kita-Freispielbereiche zur Entwicklungs- und Gesundheitsförderung.

Der Referent leitet die Teilnehmenden dazu an, beispielhaft eine lebendige Erfahrungswelt für das Außenspielgelände ihrer eigenen Kindereinrichtung zu planen. Sie entdecken selbsttätig das Prinzip der Gestaltung eines bewegungsorientierten Geländes und die Chancen und Möglichkeiten, es in der täglichen pädagogischen Arbeit zu nutzen. Die im Seminar gesammelten Ideen können in der eigenen Einrichtung direkt umgesetzt, variiert und auf die individuell gegebenen Möglichkeiten ausgerichtet werden. – Der Schwerpunkt der Seminararbeit liegt auf der Auseinandersetzung mit den verschiedenen Elementen wie Licht und Schatten, Wasser, Wiese, Erde, Sand und Steine.

Ergänzend werden im Rahmen eines Fotovortrags gelungene Beispiele der Gestaltung von Kita-Außenspielbereichen mit Bildungsqualität gezeigt und besprochen.

Referent/-in: Tommaso Lana Trainer und Berater im Sozial- und Erziehungsbereich
Ort:ÜPZ Lernwerkstatt Kita-Museum, Mainstr. 11, 14612 Falkensee
Termin(e):Di, 26.04.2016, 09.00-15.30 Uhr
Teilnahmebeitrag:65,- €

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„Ich kann das schon!!!“ – Frühkindliche Entwicklungs- und Lernprozesse fördern
> für Tagespflege und Krippe

Kleinkinder legen innerhalb kürzester Zeit enorme Entwicklungsschritte zurück. Selbstbewusst und mit unbändigem Lern-, Experimentier- und Erkundungswillen sind sie bereit, die Welt zu erobern. Kleine durch eigene Kraft erreichte Erfolge sowie die Anerkennung, Wertschätzung und Ermutigung der Erwachsenen bilden dabei starke Motivationsfaktoren und stärken nachhaltig ihre Selbstwirksamkeitserfahrungen.

Häufig aber stockt uns Erwachsenen der Atem beim Anblick „riskanter“ Situationen, in denen die wagemutigen Kleinen stolz und freudestrahlend sicher sind, dass sie die Situation schon (schadensfrei) beherrschen können.
Aber: Wie weit können wir der Selbsteinschätzung der Kinder vertrauen? Was dürfen wir ihnen in welchem Alter zutrauen? In welchen Situationen ist ein Eingreifen erforderlich? Und wo wirkt die Bedenklichkeit Erwachsener eher einschränkend und lernhinderlich? – Unangemessene Forderungen, Spielunterbrechungen und viel zu viele Neins führen häufig zu anstrengenden Situationen und schränken das Lernen und die Entwicklung der Kinder ein.
Das Seminar fokussiert die entwicklungspsychologischen Besonderheiten des zweiten und dritten Lebensjahres. Videos, Bilder und Beispiele beobachteter Lernmomente werden analysiert, pädagogische Haltungen und Handlungen gemeinsam reflektiert.

  • Wie (gut) unterstützen wir die Autonomiebestrebungen von Kleinkindern in unserer praktischen Arbeit?
  • Wie viel Freiraum, wie viele Grenzen (besonders in Gefährdungssituationen) braucht ein Kind?
  • Wie können wir Risiken begrenzen – ohne die Erkundungslust und Wissbegier der Kinder zu stören? Welche Grenzen und Regeln machen Sinn?
  • Wie reagieren wir bei Enttäuschungen und Uneinsichtigkeiten der Kinder und bei Nichteinhaltung der Grenzen?
  • Wie können wir kleine Kinder in ihrer Entwicklung und beim Lernen gut begleiten und unterstützen?
Referent/-in: Yvonne Adler Erziehungswissenschaftlerin, entwicklungspsychologische Beraterin
Ort:ÜPZ Lernwerkstatt Kita-Museum, Mainstr. 11, 14612 Falkensee
Termin(e):Sa, 30.04.2016, 09.00-15.30 Uhr
Teilnahmebeitrag:65,- €

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Mai

Stimme, Sprache, Rhythmus – in der Sprache liegt Musik
> für Kindergarten und Hort

Zwischen Musik und Sprache gibt es eine starke Verbindung. Akustische Wahrnehmung, Verarbeitung und Merkspanne sind in beiden Bildungsbereichen wichtige Voraussetzungen für Entwicklung und Lernen. Das Hören, Hinhören, Unterscheiden und Merken lässt sich mit Geräuschen, Klängen und Rhythmen spielerisch üben und ist somit eine optimale Förderung von Spracherwerb und Sprechübung. Mit Liedern, Sprechgesängen und Reimen können Kinder ihre Alltagswahrnehmungen sprachlich-musikalisch reflektieren und festigen. Durch Wiederholungen werden Wortschatz und Artikulation geübt und die musikalische Entwicklung gefördert. Das Rhythmisieren von Sprache unterstützt wiederum das
Erlernen eines Trommelstückes oder einer Bewegungseinheit auf natürliche Weise ohne Notenkenntnisse.

Die Seminargruppe experimentiert mit dem Körper, mit Instrumenten und unterschiedlichen Materialien, mit Musik, Bewegung und Sprache. Erprobt werden Übungen und Improvisations-Spiele zu den Seminarschwerpunkten:

  • Entwicklung der auditiven Wahrnehmung > Förderung der auditiven Merkspanne durch Übungen mit Geräuschen, Klängen, Rhythmen, Wörtern und Geschichten
  • Entwicklung der Grob- und Feinmotorik, Sprachbewusstheit und Artikulation durch rhythmische Bewegungs- und Koordinationsspiele, Klatsch- und Patschspiele
  • Instrumenteneinsatz in Verbindung mit Bewegung und Sprache sowie assoziative Klangspiele
  • Kennenlernen von Liedern und Sprechgesängen
    > für die Reflexion verschiedener Themenfelder und Inhalte und für die Entwicklung der eigenen Sprech- und Singstimme sowie der Ausdrucksfähigkeit
  • Methodisch-didaktischer Aufbau von Spiel-/Übungseinheiten

Zur fachlichen Einordnung und Festigung dienen regelmäßige Reflexions- und Austauschrunden.

Musikalische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Referent/-in: Thomas Naumann (TomLotse) Musiker, Musikpädagoge
Ort:ÜPZ Lernwerkstatt Kita-Museum, Mainstr. 11, 14612 Falkensee
Termin(e):Di, 03.05.2016, 09.00-15.30 Uhr
Teilnahmebeitrag:65,- €

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„Zuhause macht sie das nie!“ – Verwendung von Portfolio und Lerngeschichten im Entwicklungsgespräch
> für Erzieherinnen in Krippe, Kindergarten und Hort

Bei Entwicklungsgesprächen tauschen sich Erzieherinnen und Eltern über die Entwicklungsschritte des Kindes aus. Diese persönlichen Gespräche bilden die zentralen Bausteine einer guten Erziehungspartnerschaft. Sie lassen Nähe und Vertrauen wachsen– wenn sie konstruktiv und in guter Atmosphäre verlaufen.

Auf Entwicklungsgespräche bereitet sich die Erzieherin gewissenhaft vor, und sie sollte auch den Eltern die Gelegenheit dazu geben. Für das Gespräch bilden das Portfolio und die Lerngeschichten des Kindes eine wesentliche Informationsgrundlage, weil sie die Beobachtungen der Kita zeigen und einen bildlichen „Nachweis“ zu den Schilderungen der Erzieherin liefern. Missverständnissen kann leichter vorgebeugt werden, weil die authentischen Materialen überzeugen. Die sorgfältige Entwicklungsdokumentation berührt viele Eltern, unterstützt meistens eine entspannte und produktive Gesprächsatmosphäre und bildet damit ein wesentliches Qualitätsmerkmal der pädagogischen Arbeit.

Die Seminargruppe bearbeitet

  • wesentliche Merkpunkte der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Entwicklungsgesprächen,
  • geeignete Kommunikationsformen, um schwierige Entwicklungsthemen konstruktiv mit den Eltern zu bearbeiten und
  • die Gestaltung von Vereinbarungen zwischen Erzieherin und Eltern, ausgerichtet am Wohlergehen und an der ressourcenorientierten Förderung des Kindes.
Referent/-in: Maud Wiegand-Kaufmann Kita- und Hortberaterin
Ort:ÜPZ Lernwerkstatt Kita-Museum, Mainstr. 11, 14612 Falkensee
Termin(e):Do, 12.05.2016, 09.00-15.30 Uhr
Teilnahmebeitrag:65,- €

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Reihe G3-Praxis: Förderung von Körper, Bewegung und Gesundheit – Ideen zur frühkindlichen Stärkung und Stabilisierung von Körper und Psyche
> für Tagespflege und Krippe

Teilnehmerinnen an der gesamten Reihe G3-Praxis in Falkensee (8 Tagesseminare) erhalten am Ende des letzten Kursabschnittes eine qualifizierte Gesamtteilnahmebestätigung. Die Kursabschnitte der Reihe können auch einzeln belegt werden. Die Teilnahme daran wird mit einer Teilnahmebestätigung bescheinigt. – Voraussetzung für eine qualifizierte Gesamtteilnahmebestätigung ist der Teilnahmenachweis am Grundlagenseminar (19.03.2016) oder einem vergleichbaren Seminar.

Der Praxistag konzentriert sich auf Überlegungen und praktische Ideen, wie Kinder schon früh körperlich und seelisch gestärkt werden können. Als Grundlage stellt die Referentin das Konzept der Salutogenese und der frühen Förderung der kindlichen Resilienz vor, eine ermutigende Sichtweise auf Bewegungs- und Gesundheitsförderung für Erziehungsverantwortliche.

Kinder wachsen heute in eine zunehmend von Technik und Medien beherrschte Lebenswelt hinein. Schon die Kleinsten verbringen Zeit vor dem Fernsehgerät und erproben den Laptop der Eltern. Umso bedeutsamer sind spielerische Körpererfahrungen und Gemeinschaftserlebnisse in den Innen- und Außenbereichen von Krippe und Tagespflege für die gesunde, auch sozial ausgewogene Persönlichkeitsentwicklung der Kinder.

Vorschläge und Anregungen für ein entwicklungs- und gesundheitsförderndes Zusammenspiel von sinnlichem Erleben, Bewegung mit Spaß und des Spiels in der Kindergruppe stehen im Vordergrund der Seminararbeit. Zudem erproben die Teilnehmerinnen die pädagogischen Potenziale des „Kindergarten draußen“, d.h. der Bildungsgehalte vom Außengelände und der freien Natur.

Bitte bringen Sie für die praktischen Anteile bequeme Kleidung, flache Schuhe und eine Decke bzw. Matte mit!

Bei der Reihe G-Praxis setzen wir voraus, dass sich die Teilnehmerinnen vor dem Seminar ausführlich mit den „Grundsätzen elementarer Bildung in Einrichtungen der Kindertagesbetreuung“ des Landes Brandenburg befasst haben und die pädagogisch-fachlichen Grundkenntnisse mitbringen. Die „Grundsätze“ sind im Internet abrufbar unter: www.mbjs.brandenburg.de.

Referent/-in: Silke Heye Sport- und Bewegungspädagogin, Psychomotorikerin
Ort:ÜPZ Lernwerkstatt Kita-Museum, Mainstr. 11, 14612 Falkensee
Termin(e):Sa, 21.05.2016, 09.00-15.30 Uhr
Teilnahmebeitrag:75,- €

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Zeit zum Erzählen: Sprech- und Erzählsituationen für Kleinkinder schaffen, unterstützt durch situatives Puppenspiel
> für Tagespflege und Krippe

Die Erzieherin oder Tagespflegeperson liest eine einfache Geschichte vor, die die Kinder mit ihrem noch kleinen Erfahrungsschatz verstehen und nachvollziehen können. Besser noch, die Geschichte wird frei erzählt, lebendig und nachdrücklich, mit Blickkontakt zu jedem Kind. Wenn die Geschichte (mit möglichst gleichem Wortlaut) wiederholt und nochmal wiederholt wird, haben die Kleinen bald Lust, Wörter oder Sätze mitzusprechen oder ein Stückchen der Geschichte selbst weiter zu erzählen. Die Lust zu sprechen, die Geschichte nach mehreren Wiederholungen selbst zu erzählen, spontan mitzumachen, verstärkt sich, wenn Verse, Refrains zum Mitsingen und Mitsprechen eingebaut sind.

Am stärksten wird die Aufmerksamkeit der Kinder gefesselt, wenn die Figuren, von denen die Geschichten erzählen, als Handpuppe, Stofftier oder Holzfigur persönlich auftreten. Die Referentin stellt ihre Erfahrungen vor und bringt Ideen mit, die
Kinder über das Hand- oder Stabpuppenspiel in das Geschichtenerleben einzubeziehen und sie so zum Sprechen, zum Miterzählen und Nacherzählen zu animieren. Kinder sollten Raum, Zeit und Anregung erhalten, erlebte Geschichten nachzuspielen, sich also mit dem ganzen Körper auszudrücken.

Die Seminargruppe befasst sich mit Übungen zum lebhaften Erzählen im Puppen- oder Figurenspiel, mit Geschichten- und Spielvorschlägen und den Möglichkeiten und Formen, schon die Kleinsten einzubeziehen und zum Mitmachen zu motivieren.

Die Hand- oder Stabpuppen werden im Seminar gemeinsam hergestellt und können nachher mitgenommen werden.

Bitte bringen Sie mit:

  • bequeme, unempfindliche Kleidung,
  • 1–3 Lieblings-Bilderbücher und
  • 1–3 Alltagsgegenstände z.B. Kochlöffel, Buddelschippe, Abwaschbürste, große Pinsel (länglich, gebraucht, defekt, alt).

Die Materialkosten sind im Teilnahmebeitrag enthalten.

Referent/-in: Astrid Schulze Erzieherin, Theaterpädagogin
Ort:ÜPZ Lernwerkstatt Kita-Museum, Mainstr. 11, 14612 Falkensee
Termin(e):Sa, 28.05.2016, 09.00-15.30 Uhr
Teilnahmebeitrag:68,- €

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Juni

Bedeutung früher Bindungserfahrungen – besondere Unterstützungsbedarfe erkennen
> für Tagespflege und Krippe

Wie neugierig und erkundend sich Kinder ihrer Umwelt zuwenden, hängt nicht zuletzt von der Art der Bindung und der Beziehungen zu ihren ersten Vertrauenspersonen ab. Neben den Eltern sind das auch die Tagespflegepersonen und Erzieherinnen.

Die Referentinnen geben Einblick in die bindungstheoretischen Entwicklungsgrundlagen und erörtern den Einfluss früher
Bindungserfahrungen auf die Entwicklungs- und Bildungswege des Kleinkindes. Die Erkenntnisse der Bindungstheorie bilden eine bedeutsame Handlungs- und Verhaltensgrundlage für die pädagogische Arbeit in Kindertagespflege und Krippe. – Das Augenmerk gilt auch einem möglichen Auftreten und Erkennen von besonderen Unterstützungsbedarfen bei Eltern und Kindern. Etwa folgende Fragen werden erörtert: Wie wird ein gesundes Beziehungsklima gestaltet? Welche Bedeutung hat ein feinfühliges, responsives Verhalten der Bezugspersonen für die kindliche Entwicklung? Wie können Unterstützungsmaßnahmen für einzelne Kinder organisiert und gestaltet werden?

Die Referentinnen arbeiten in Form von Kurzvorträgen, Gesprächseinheiten, Kleingruppenarbeit und Gelegenheiten zum reflektierten Erfahrungsaustausch. Sie setzen praxisbezogene Videosequenzen zur gemeinsamen Situationsanalyse ein.

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Bindungstheoretische Grundlagen
  • Erkennen von besonderen Unterstützungsbedarfen
  • Das Entwicklungsgespräch mit den Eltern
Referent/-in: Mandy Schulze Kita-Leiterin, Heilpädagogin
Bettina Staimer Erzieherin, Familienberaterin mit dem Schwerpunkt frühe Kindheit
Ort:ÜPZ Lernwerkstatt Kita-Museum, Mainstr. 11, 14612 Falkensee
Termin(e):Sa, 11.06.2016, 09.00-15.30 Uhr
Teilnahmebeitrag:80,- €

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Inklusion von Anfang an – Perspektiven eröffnen durch Bewegung
> für Erzieherinnen in Kindergarten und Hort

Bewegung, Spiel und Sport sind der Motor, mit dem sich Kinder von Anfang an neugierig und aktiv die Welt erobern. Neben den gesundheitsfördernden Aspekten entwickeln und stärken körperliche Aktivität und Sport das Gruppen- und das Zugehörigkeitsgefühl. Kinder lernen, auf andere Kinder zu achten, sich gegenseitig zu helfen und sportliche Hilfestellung zu geben; im Sport entwickeln sie eine gesunde Selbsteinschätzung und bilden ihre sozialen und inklusiven Kompetenzen aus.
Bewegung und Psychomotorik sind in besonderer Weise geeignet, einen emotionalen Zugang zu allen Kindern zu finden – unabhängig davon, welche kognitiven, sozial-kommunikativen und mobilitätsbedingten Einschränkungen sie vielleicht behindern.

Aufbauend auf einer grundlegenden Einführung in die Themenfelder Bewegungsentwicklung, Psychomotorik und Inklusion
befasst sich die Seminargruppe bewegungsorientiert mit Aspekten von Inklusion in Kita und Hort. Die Referentin stellt Methoden vor, Kinder in Bewegung gemeinsam und doch individuell in ihrer Entwicklung zu stärken und zu fördern. Auch die kritische Reflexion der eigenen erzieherischen Haltung und die Diskussion unterschiedlicher Sichtweisen auf inklusive Pädagogik sowie Hinweise zu rechtlichen Fragen gehören zum Tagesprogramm.

Schwerpunkte der Fortbildung sind:

  • Grundlagen inklusiver Erziehung und Bildung
  • Grundlagen der Bewegungsentwicklung/Psychomotorik
  • Selbsterfahrung psychomotorischer Angebote
  • Rechtliche Grundlagen

Bitte bringen Sie bequeme, bewegungsfreundliche Kleidung und Schuhe sowie eine Matte/Decke mit.

Referent/-in: Nicola Böcker-Giannini Sportwissenschaftlerin, Psychomotorikerin
Ort:ÜPZ Lernwerkstatt Kita-Museum, Mainstr. 11, 14612 Falkensee
Termin(e):Di, 21.06.2016, 09.00-15.30 Uhr
Teilnahmebeitrag:65,- €

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Reihe G3-Praxis: Förderung der darstellerischen und gestalterischen Kompetenz – neue Ideen, Spiele und Ansätze
> für Tagespflege und Krippe

Teilnehmerinnen an der gesamten Reihe G3-Praxis in Falkensee (8 Tagesseminare) erhalten am Ende des letzten Kursabschnittes eine qualifizierte Gesamtteilnahmebestätigung. Die Kursabschnitte der Reihe können auch einzeln belegt werden. Die Teilnahme daran wird mit einer Teilnahmebestätigung bescheinigt. – Voraussetzung für eine qualifizierte Gesamtteilnahmebestätigung ist der Teilnahmenachweis am Grundlagenseminar (19.03.2016) oder einem vergleichbaren Seminar.

Darstellen und Gestalten sind Wege und Möglichkeiten, mit denen Kinder schon vor dem Spracherwerb ihre Wahrnehmungen und Erlebnisse ausdrücken und verarbeiten: Erlebtes auf der Straße, Freude über ein liebgewonnenes Tier oder Wut und Trauer. Das „Versinken“ in Formen und Farben bietet vielen Kindern Ventile und Ausdruckmöglichkeiten.

Welche Materialien eignen sich für kleine Kinder? Welche werden ihnen angeboten? Ein Thema am Seminartag wird eine kleine kindbezogene Materialkunde sein. Denn Tagespflegepersonen und Erzieherinnen können die Kinder zur Verwendung einfacher Techniken und Materialien anregen. Und sie können das körperliche Darstellen unterstützen durch kleine Theaterangebote oder das Handpuppen-, Fingerpuppen- und Schattenspiel. Der schöpferische und produktive Umgang mit Farbe und Pinsel, Ton und Lehm, das Lob und die Anerkennung Erwachsener und der eigene kindliche Stolz bewirken stärkende Selbstwirksamkeitserlebnisse und fördern Selbstsicherheit und Selbstbewusstsein.

Bitte bringen Sie mit: bequeme, unempfindliche Kleidung, ein eigenes Kinderfoto (Kopie) und 1–3 alte Socken in der eigenen Größe (gerne defekt, löchrig). Materialkosten: 1,50 Euro.

Bei der Reihe G-Praxis setzen wir voraus, dass sich die Teilnehmerinnen vor dem Seminar ausführlich mit den „Grundsätzen elementarer Bildung in Einrichtungen der Kindertagesbetreuung“ des Landes Brandenburg befasst haben und die pädagogisch-fachlichen Grundkenntnisse mitbringen. Die „Grundsätze“ sind im Internet abrufbar unter: www.mbjs.brandenburg.de.

Referent/-in: Astrid Schulze Erzieherin, Theaterpädagogin
Ort:ÜPZ Lernwerkstatt Kita-Museum, Mainstr. 11, 14612 Falkensee
Termin(e):Sa, 25.06.2016, 09.00-15.30 Uhr
Teilnahmebeitrag:75,- €

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Juli

Kinder in familiären Trennungs- und Stresssituationen
> für Tagespflege und Krippe

Streitende Eltern, gespannte Stimmung und schließlich die (manchmal konfliktreiche) Trennung der Eltern – Kleinkinder reagieren verwirrt und verstört. Häufig treten Rückzug, Aggressivität, Regression oder Symptome wie häufiges Weinen, Einnässen oder Schlafstörungen auf. Kinder leiden unter den Spannungen. Und sie entwickeln eine diffuse Angst, von den streitenden Eltern nicht mehr geliebt und letztlich vielleicht selbst verlassen zu werden.

In solchen psychischen Stresssituationen brauchen kleine Kinder die einfühlsame Hilfe ihrer vertrauten Bezugspersonen. Das sind neben den selbst stark belasteten Eltern auch die Tagespflegepersonen und Erzieherinnen. Aber – so unterschiedlich sich die häuslichen Konflikte und Spannungen darstellen, so unterschiedlich verarbeitet sie jedes Kind und so unterschiedlich sollte sich die individuelle Hilfe gestalten.

In der Seminargruppe werden die häufigsten Reaktionsmuster analysiert, Risiken für die sozial-emotionale Entwicklung aufgezeigt und angemessene, hilfreiche Verhaltensmöglichkeiten Erwachsener besprochen.

Mit der Referentin erarbeiten die Teilnehmenden praxisbezogene Antworten auf Fragen wie

  • Welche Rolle spielt die Tagespflegeperson bei wiederkehrenden kurzzeitigen Spannungen in der Familie des Kindes und in lang anhaltenden Trennungssituationen?
  • Wie sind geeignete Abstimmungen/Absprachen zum Wohle des Kindes zwischen Tagespflege/Krippe und Eltern zu treffen?
  • Wie kann/soll/darf die Tagespflegeperson/Erzieherin mit kindlichen Stresssymptomen umgehen, mit denen Kinder auf die häuslichen Konflikte reagieren?
  • Was erleben und brauchen Kleinstkinder in diesen Situationen?
  • Wo finden Tagespflegepersonen Beratung und Unterstützung bei akuten Trennungsreaktionen der Kinder?
Referent/-in: Yvonne Adler Erziehungswissenschaftlerin, entwicklungspsychologische Beraterin
Ort:ÜPZ Lernwerkstatt Kita-Museum, Mainstr. 11, 14612 Falkensee
Termin(e):Sa, 02.07.2016, 09.00-15.30 Uhr
Teilnahmebeitrag:65,- €

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Blattgrün – wie wir Kinder für die Natur und ihren Schutz begeistern
> für Erzieherinnen in Kindergarten und Hort

Staunend eine Ameise beobachten, die eine große Last zum Ameisenhaufen schleppt, oder interessiert feststellen, dass Schnecken eine feine Schleimspur hinter sich lassen, wenn sie über den Weg kriechen – Kinder entdecken und erforschen die Natur mit viel Begeisterung und aus eigenem Antrieb.

In einem Wechsel von Theorie und Praxis erarbeitet die Seminargruppe mit der Referentin, wie Kinder eine Wahrnehmungsfähigkeit für die „Sprache der Natur“, ihre Formen und Farben, ihre Geräusche und Klänge, ihre Düfte und Strukturen gewinnen, entwickeln und nachhaltig ausbilden können. Erzieherinnen begleiten und unterstützen die Kinder dabei, die Schönheit und Vielfalt der Natur und ihre Gesetzmäßigkeiten sowie die Spiel- und Verwendungsmöglichkeiten von Naturdingen und Naturmaterialien zu entdecken und zu schützen.
Dabei spielen Bewegung und Aktivität im Naturraum eine wesentliche Rolle. Während der Exkursion in den nahegelegenen Wald werden fachliche Themen wie „Der Baum in unserem Ökosystem“ praxisnah veranschaulicht und kreative Spiele und Übungen erprobt – als Basislager dient das selbstgebaute „Waldsofa“.

Schwerpunkte des Seminartages sind:

  • Naturwissenschaftliche Frühbildung
  • Nachhaltigkeitslernen in Kita und Hort
  • Spiele, Lieder, Naturerfahrungsübungen und Übungen zur Wahrnehmungsschulung
  • Naturerlebnisaktionen zum Forschen und Erkunden

Bitte bringen Sie wetterfeste Kleidung und Schuhe mit!

Referent/-in: Roswitha Weck Erzieherin, Naturpädagogin, Dokumentarfilmerin
Ort:ÜPZ Lernwerkstatt Kita-Museum, Mainstr. 11, 14612 Falkensee
Termin(e):Di, 12.07.2016, 09.00-15.30 Uhr
Teilnahmebeitrag:65,- €

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Reihe G3-Praxis: Förderung von Sprache, Kommunikation und Schriftkultur – neue Ideen, Spiele und Ansätze mit Bewegung, Rhythmus und Spiel
> für Tagespflege und Krippe

Teilnehmerinnen an der gesamten Reihe G3-Praxis in Falkensee (8 Tagesseminare) erhalten am Ende des letzten Kursabschnittes eine qualifizierte Gesamtteilnahmebestätigung. Die Kursabschnitte der Reihe können auch einzeln belegt werden. Die Teilnahme daran wird mit einer Teilnahmebestätigung bescheinigt. – Voraussetzung für eine qualifizierte Gesamtteilnahmebestätigung ist der Teilnahmenachweis am Grundlagenseminar (19.03.2016) oder einem vergleichbaren Seminar.

Der Seminartag widmet sich der pädagogischen Kunst, schon kleine Kinder zum Sprechen zu „verführen“ und ihnen auf motivierende Weise Mut und Lust zu machen, sich mitzuteilen.
Die Teilnehmenden erhalten Anregungen für spielerische Rhythmus- und Klangerlebnisse zur frühen Sprachförderung. Es wird auch um die Frage gehen, welche Wege Erwachsene beschreiten, um Kinder früh an korrekte Aussprache und richtige Wort- und Satzbildungen heranzuführen.
Das Seminar befasst sich u.a. mit der Bedeutung und den möglichen Formen von Anerkennung und Lob in der Sprachförderung, damit die Kinder Freude und Sicherheit beim sprachlichen Austausch gewinnen. Der Seminartag bietet bewegte Ideen und Spielansätze zum Handlungsfeld „Rhythmus – Reime – Rituale“. Dazu gehören Lieder und Wortspiele, Übungen der Mundmotorik und Artikulation und auch Übungen sprachfördernden Verhaltens der Erwachsenen im Dialog mit den Kindern. – Kinder entdecken Sprache, und sie haben den intrinsischen Drang, sich mitzuteilen und „mit zu reden“. Erwachsene unterstützen sie und schaffen zur Sprachförderung immer neue, interessante Sprechanlässe und anregende Situationen für die Kinder.

Bei der Reihe G-Praxis setzen wir voraus, dass sich die Teilnehmerinnen vor dem Seminar ausführlich mit den „Grundsätzen elementarer Bildung in Einrichtungen der Kindertagesbetreuung“ des Landes Brandenburg befasst haben und die pädagogisch-fachlichen Grundkenntnisse mitbringen. Die „Grundsätze“ sind im Internet abrufbar unter: www.mbjs.brandenburg.de.

Referent/-in: Sybille Lottermoser Diplom-Sprachheilpädagogin, Kommunikationstrainerin
Ort:ÜPZ Lernwerkstatt Kita-Museum, Mainstr. 11, 14612 Falkensee
Termin(e):Sa, 16.07.2016, 09.00-15.30 Uhr
Teilnahmebeitrag:75,- €

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September

„Was soll ich denn machen, wenn ich so wütend bin?" – Regeln und Gesetze für Bewegungs- und Kampfspiele > im Hort

Mit zunehmendem Alter spornt Kräftemessen den Ehrgeiz der Kinder in Schule, Hort und Sportverein an. Menschen, die sich stark fühlen, geraten gelegentlich in die Situation, ihre Ansichten und Meinungen lieber körperlich zu vertreten, statt sich argumentativ auf Wegen der kommunikativen Überzeugung zu behaupten. Es gibt vorbeugende Wege und Möglichkeiten, die Situationen zu vermeiden oder doch zu reduzieren, in denen Kinder sich durchboxen wollen, d.h. Wut und Enttäuschung oder auch einfach ihren Übermut mit Körpergewalt an anderen Kindern auslassen.

Im Vordergrund steht dann die Frage: Welche Kompetenzen benötigt ein Kind, um mit der eigenen Körperkraft und den Emotionen, mit spontaner Aggressivität und Unzufriedenheit sozial verträglich umzugehen bzw. diese gar nicht erst entstehen und eskalieren zu lassen? Im Seminar wird beispielhaft aufgezeigt, warum und wie spielerisches Kämpfen im positiven Sinne als Mittel der Gewaltvorbeugung eingesetzt werden kann. Ausreichend starke Selbst- und Sozialkompetenz haben Kinder erreicht, wenn sie anerkannt werden, sich selbstbewusst und sicher fühlen, statt sich nur durch Kampf, Sieg, körperliche Überlegenheit und auch durch Brutalität und Erniedrigung anderer Menschen zu behaupten.

Der Referent stellt Methoden vor, Gewalt schon im Vorfeld zu vermeiden. Er vermittelt Übungen und Spiele zur Förderung von (Selbst-)Vertrauen, Kooperation, Selbst- und Fremdwahrnehmung. Die Teilnehmenden lernen Übungen für den spaßbetonten und spielerischen Zweikampf zwischen Kindern kennen und diese zuverlässig in der Kindergruppe anzuleiten.

Bitte bequeme, sportliche Kleidung und Decken mitbringen!

Referent/-in: Norman Radeiski Sportwissenschaftler, Entspannungstherapeut, Kampfsportlehrer
Ort:Kultur- und Seminarhaus des ASB, Ruppiner Str. 15, 14612 Falkensee
Termin(e):Do, 08.09.2016, 09.00-15.30 Uhr
Teilnahmebeitrag:75,- €

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Reihe G3-Praxis: Förderung der mathematischen Kompetenz – neue Ideen, Spiele und Ansätze
> für Tagespflege und Krippe

Teilnehmerinnen an der gesamten Reihe G3-Praxis in Falkensee (8 Tagesseminare) erhalten am Ende des letzten Kursabschnittes eine qualifizierte Gesamtteilnahmebestätigung. Die Kursabschnitte der Reihe können auch einzeln belegt werden. Die Teilnahme daran wird mit einer Teilnahmebestätigung bescheinigt. – Voraussetzung für eine qualifizierte Gesamtteilnahmebestätigung ist der Teilnahmenachweis am Grundlagenseminar (19.03.2016) oder einem vergleichbaren Seminar.

Ein Textplakat in der Lernwerkstatt Kita-Museum beschreibt frühkindliche Mathematikerfahrungen mit diesen Anfangszeilen:

Kinder erleben Mathematik, wenn sie …

  • … den Tisch für 4 Kinder decken
  • … vergleichen, wer mehr Nudeln auf dem Teller hat
  • … Dinge umfüllen und hin und her transportieren
  • … eine Sandburg bauen und Spielzeugautos davor einparken
  • … Bauklötze stapeln und die Größe der Türme vergleichen
  • … Gummibärchen gleichmäßig verteilen
  • … Steine sammeln und zu Mustern legen
  • … auf Bäume klettern und Raumerfahrung machen

Kindliche Wahrnehmungen von mathematischer Regelmäßigkeit und Systematik sind z.B. enthalten in den Schönheits- und Ordnungskategorien, mit denen Kinder aufwachsen, in geometrischen Strukturen und Symmetrien. Erst viel später werden Größen und Mengen durch Ziffern charakterisiert. Erwachsene geben Kindern Räume und schaffen Gelegenheiten, in denen sie nach Herzens Lust sortieren und zuordnen, Unterschiede und Materialeigenschaften (dick-dünn, kurz-lang, weich-hart, schwer-leicht) wahrnehmen und sich bildliche Vorstellungen von Mengen, Längen, Größen, Farben, Formen, Symmetrien aneignen können. Das sind die Grundlagen mathematischen Verständnisses.

Bei der Reihe G-Praxis setzen wir voraus, dass sich die Teilnehmerinnen vor dem Seminar ausführlich mit den „Grundsätzen elementarer Bildung in Einrichtungen der Kindertagesbetreuung“ des Landes Brandenburg befasst haben und die pädagogisch-fachlichen Grundkenntnisse mitbringen. Die „Grundsätze“ sind im Internet abrufbar unter: www.mbjs.brandenburg.de.

Referent/-in: Natascha Welz Dipl.-Pädagogin, Expertin für forschendes Lernen
Ort:ÜPZ Lernwerkstatt Kita-Museum, Mainstr. 11, 14612 Falkensee
Termin(e):Sa, 17.09.2016, 09.00-15.30 Uhr
Teilnahmebeitrag:75,- €

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„Achtsamkeit“ als pädagogisches Qualitätsmerkmal – ein Gesundheits- und Motivationsfaktor für die tägliche Arbeit
> für Kita und Hort

Achtsamkeit ist die Aufmerksamkeit, mit der wir uns selbst, unsere Gefühle, Erlebnisse und Erfahrungen wahrnehmen.
Achtsamkeit heißt, mit Menschen, Situationen, Beziehungen besonders aufmerksam, wertfrei und ungezwungen umzugehen, um hilfreich und sinnvoll zu handeln.
Achtsamkeit bedeutet, mitzufühlen mit mir selbst und anderen.

Hier geht es nicht um eine neue Methode und nicht um eine Zusatzaufgabe für pädagogische Fachkräfte, sondern darum, im gelebten Alltag wieder aus regelgeleiteter Routine herauszufinden.

Es geht um die innere Überzeugung, also den Wunsch und Willen, Kindern, Kolleginnen, Eltern, insgesamt Menschen und Situationen aufmerksam und konzentriert zu begegnen, weil das dem eigenen privaten und beruflichen Leben und dem sozialen Zusammenleben Zufriedenheit, Gesundheit und Wertschätzung gibt und nachhaltig Antrieb, Lebens- und Leistungsmotivation verleiht.

Seminarthemen sind:

  • Achtsamkeit situationsbezogen betrachten und bewerten,
  • Situationen beschreiben und analysieren und
  • Achtsamkeit an praktischen Situationsbeispielen ausprobieren und üben (Achtsamkeitsübungen)
Referent/-in: Tommaso Lana Trainer und Berater im Sozial- und Erziehungsbereich
Ort:ÜPZ Lernwerkstatt Kita-Museum, Mainstr. 11, 14612 Falkensee
Termin(e):Do, 22.09.2016, 09.00-15.30 Uhr
Teilnahmebeitrag:65,- €

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Bildungsräume für Kinder: Natur- und bewegungsnahe Raumgestaltung
> für Kita und Tagespflege – der Raum als dritter Erzieher

In den Räumen von Tagespflege und Kita müssen sich die Themen und Bedürfnisse der Kinder widerspiegeln. Kinder benötigen sowohl Bereiche für Spiel und Bewegung, Ruhe und Entspannung als auch für naturwissenschaftliches und technisches Forschen und Experimentieren, Bauen und Konstruieren, Rollen- und Puppenspiele und noch mehr. Bei einer naturnahen Gestaltung, besonders des Außengeländes, erfahren Kinder ihre Umwelt sinnlich und ganzheitlich: Sie berühren, riechen und betrachten Pflanzen und integrieren sie in ihr Spiel als Bau- und Bastelmaterial.

Die Gestaltung und Ausstattung der räumlichen Umgebung – innen wie außen – wirkt sich wesentlich auf die Entwicklung der Kinder aus. Für die pädagogisch Verantwortlichen ergeben sich daraus die Chance und zugleich die erzieherische Verpflichtung, durch eine sinnvoll vorbereitete Umgebung zur Entwicklungsförderung beizutragen.
Die Seminargruppe befasst sich mit Kriterien und Möglichkeiten, Kinder-Räume anregend, altersgemäß und bildungsfördernd zu gestalten. Die Referentin veranschaulicht ihre Vorschläge und Tipps durch vielfältiges Fotomaterial aus der Praxis.
Ihre Anregungen sind überwiegend leicht und ohne großen finanziellen Aufwand umsetzbar.

Das Hauptaugenmerk liegt auf den veränderbaren Bedingungen:

  • Aufteilung der vorhandenen Räume (innen und außen) vor dem Hintergrund der Bedürfnisse und Themen der Kinder
  • Schaffen einer vorbereiteten Umgebung
  • Sinnvolle Auswahl naturnaher Materialien
  • Harmonische Farbgestaltung
  • Natur- und bewegungsnahe Raumgestaltung

Ideen und Inspirationen bietet die „Lernwerkstatt draußen“ der Lernwerkstatt Kita-Museum.

Frau Böcker-Giannini bietet eine weitergehende, individuelle Beratung vor Ort in der Kita oder Tagespflege zum Thema Innen- und Außenraumgestaltung an. Kontakt über pädal - pädagogik aktuell e.V.

Referent/-in: Nicola Böcker-Giannini Sportwissenschaftlerin, Psychomotorikerin
Ort:ÜPZ Lernwerkstatt Kita-Museum, Mainstr. 11, 14612 Falkensee
Termin(e):Do, 29.09.2016, 09.00-15.30 Uhr
Teilnahmebeitrag:65,- €

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Oktober

Soziales Verhalten fördern – Haltungen und Techniken der pädagogischen Gruppenarbeit
> für Kita und Hort

Kindertageseinrichtungen und Erzieherinnen geben der Individualität und dem „Eigensinn” der einzelnen Kinder Raum, und zugleich verhandeln sie mit ihnen über Regeln und Grenzen zugunsten eines wohlverstandenen Gemeinsinns. Kinder sollen ihren eigenen Wünschen, Interessen, Bedürfnissen und Gefühlen Ausdruck verleihen, und sie sollen sensibel werden für die Wünsche, Interessen, Bedürfnisse und Gefühle anderer. Das ist nicht leicht und erfordert seitens der Erziehungspersonen kreative Methoden, feststehende Rituale und den optimistischen Blick auf das Gelingen des friedlichen Zusammenspiels in der Kindergruppe sowie des gegenseitigen Respekts zwischen Erwachsenen und Kindern.

Themen des Seminars sind u.a.

  • Formen und Wege der Kommunikation, des Dialogs und der Mitbestimmung von Kindern (und ihren Eltern) im Kita-Alltag,
  • Unterstützung von Eigensinn und das Aushandeln der Aktivitäten im und für das Leben in Gemeinschaften und
  • die Beachtung der Individualität der Mädchen und Jungen.
Im Seminar erleben die Teilnehmenden,
  • wie Kinder unterstützt werden können, sich eine Meinung zu bilden und diese anderen mitzuteilen,
  • wie Kinder in altersangemessener Weise Informationen erhalten können,
  • wie Abstimmungen fair und kindgerecht zu moderieren sind und
  • wie das Potential des Kita-Alltags sowie die Erfahrungen aus Kinderkonferenzen bzw. Gesprächskreisen zielgerichtet wirksam werden können.

Bitte bringen Sie einen Gegenstand mit, der für Sie das Thema „Soziale Kompetenz“ verkörpert (z.B. Spielzeug, Alltagsgegenstand, Werkzeug, ...)

Referent/-in: Sabine Beyersdorff Erzieherin, Sozialfachwirtin, Expertin für Qualität im Situationsansatz
Ort:ÜPZ Lernwerkstatt Kita-Museum, Mainstr. 11, 14612 Falkensee
Termin(e):Di, 04.10.2016, 09.00-15.30 Uhr
Teilnahmebeitrag:65,- €

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Reihe G3-Praxis: Förderung der naturwissenschaftlichen Kompetenz – neue Ideen, Spiele und Ansätze
> für Tagespflege und Krippe

Teilnehmerinnen an der gesamten Reihe G3-Praxis in Falkensee (8 Tagesseminare) erhalten am Ende des letzten Kursabschnittes eine qualifizierte Gesamtteilnahmebestätigung. Die Kursabschnitte der Reihe können auch einzeln belegt werden. Die Teilnahme daran wird mit einer Teilnahmebestätigung bescheinigt. – Voraussetzung für eine qualifizierte Gesamtteilnahmebestätigung ist der Teilnahmenachweis am Grundlagenseminar (19.03.2016) oder einem vergleichbaren Seminar.

In unendlich vielen Alltagssituationen begegnen Kinder naturwissenschaftlichen Phänomenen > in Küche und Haushalt, auf der Straße und im Verkehr, in Natur und Umwelt. Die bildende Wirkung von erlebter Alltagsphysik, -biologie, -chemie oder -elektronik liegt grundsätzlich in der kindlichen Neugier. Kinder suchen Gelegenheiten, ungewöhnliche Dinge zu begreifen, zu erkunden und zu erproben. Dabei unterstützt sie die wertschätzende Aufmerksamkeit und das Interesse der Erwachsenen.

Die Kinder bekommen z.B. ein Körbchen mit verschiedenen Schraubverbindungen aus Plastik und Holz. Lena sucht nun die passende Schraubenmutter zu der Schraube in ihrer Hand. Das ist ziemlich schwierig und das Aufdrehen erst recht. Oder die Wippe auf dem Spielplatz: wenn sich ein Kind auf eine Seite setzt, geht der Balken auf der anderen Seite nach oben. – Mechanische Zusammenhänge erleben, erfahren und langsam verstehen, so eignen sich Kinder ein Grundverständnis von Mechanik, Technik und Natur an. Das macht Spaß und ist wesentliche Bildungsgrundlage.

Der Referent ist Autor zahlreicher Bücher zur pädagogischen Praxis in Krippe und Tagespflege (Verlage Bananenblau u. Herder). Er bringt vielfältige leicht umsetzbare Vorschläge für frühkindliche Begegnungen mit naturwissenschaftlichen Phänomenen mit.

Bei der Reihe G-Praxis setzen wir voraus, dass sich die Teilnehmerinnen vor dem Seminar ausführlich mit den „Grundsätzen elementarer Bildung in Einrichtungen der Kindertagesbetreuung“ des Landes Brandenburg befasst haben und die pädagogisch-fachlichen Grundkenntnisse mitbringen. Die „Grundsätze“ sind im Internet abrufbar unter: www.mbjs.brandenburg.de.

Referent/-in: Michael Fink Kunstpädagoge, Dozent für naturwissenschaftliche Erzieherinnenfortbildung
Ort:ÜPZ Lernwerkstatt Kita-Museum, Mainstr. 11, 14612 Falkensee
Termin(e):Sa, 08.10.2016, 09.00-15.30 Uhr
Teilnahmebeitrag:75,- €

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Beobachtung und Dokumentation in der pädagogischen Arbeit
> für Kindergarten und Hort

Gezielte entwicklungsorientierte Beobachtung, Dokumentation und Öffentlichkeitsarbeit gehören zu den Qualitätsstandards von Kindertageseinrichtungen und werden längst in vielfältigen Formen praktiziert. Die Beobachtungs- und Dokumentationsverfahren sind variierbar; sie können weiterentwickelt und aussagekräftiger gestaltet werden. Neben den verbindlichen Grundprinzipien und Grundanforderungen bietet sich ein breites Spektrum an methodischen Möglichkeiten, interessanten Details und kreativen Formen der Erarbeitung und des informativen Umgangs mit den Entwicklungsdokumenten.

Dokumentationen wie Lerngeschichten, Entwicklungstagebücher oder Portfolios stellen ansprechende Anlässe und Leitfäden für die – manchmal recht schwierigen – Entwicklungsgespräche mit den Kindern und ihren Eltern dar. Diesem gar nicht hoch genug einzuschätzenden Ziel, Beobachtungen und Dokumentationen in hohem Maße entwicklungs- und bildungsfördernd einzusetzen und zu nutzen, dienen die Vorschläge, Anregungen und Hinweise des Fortbildungstages.

Das Seminar befasst sich anhand von Erfahrungen und Praxisbeispielen der Referentin und der Teilnehmenden mit den pädagogischen Aspekten und Details von Beobachtung und Dokumentation im laufenden Kita-Alltag. Mittels Fotos und Filmmaterial werden die Hinweise und Informationen veranschaulicht und verdeutlicht.

Referent/-in: Martina Schulz ehem. Kitaleiterin, Sozialfachwirtin, Qualitätsbeauftragte
Ort:ÜPZ Lernwerkstatt Kita-Museum, Mainstr. 11, 14612 Falkensee
Termin(e):Mo, 10.10.2016, 09.00-15.30 Uhr
Teilnahmebeitrag:65,- €

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Vielfalt in der Kindergruppe – Ansätze zur vorurteilsbewussten pädagogischen Arbeit in Zeiten steigender Zuwanderungszahlen
> für Kindergarten und Hort

Dieses Tagesseminar basiert auf dem Ansatz vorurteilsbewusster Bildung und Erziehung. Die Teilnehmenden erhalten Anregungen für ihren Kita- bzw. Hortalltag zu folgenden Aspekten:

  • Stärkung der Ich- und Bezugsgruppenidentität aller Kinder der Einrichtung
  • Allen Kindern Erfahrungen mit Vielfalt ermöglichen
  • Zu kritischem Denken über Vorurteile und Diskriminierung anregen
  • Zu Widerstand gegen Diskriminierung befähigen und ermutigen

Nicht nur in der Arbeit mit den Kindern, auch in der Zusammenarbeit mit den Eltern spielen diese Aspekte eine wichtige Rolle, ins-besondere wenn es darum geht, Kinder mit Zuwanderungsgeschichte in Kita und Hort zu integrieren. Hierbei werden Unterschiede auf der Basis von Gemeinsamkeiten thematisiert und so ein wertschätzendes Miteinander der Kinder gefördert.

Die Veranstaltung gibt Impulse für die Umsetzung der o.g. Ziele in der täglichen Arbeit. Methodisch wird die Arbeitsweise wechseln zwischen Impulsvorträgen, praktischen Übungen und gemeinsamen Reflexionen. Es bleibt Raum, gemeinsam Material hinsichtlich der Nutzbarkeit für die eigene Arbeit zu sichten sowie auf Bedürfnisse, Anregungen und Fragen der Teilnehmenden einzugehen.

Referent/-in: Waltraud Eckert-König Regionalreferentin für Schulberatung
Jörg Stopa Regionalreferent für Bildung und Integration, beide RAA Brandenburg, Potsdam
Ort:ÜPZ Lernwerkstatt Kita-Museum, Mainstr. 11, 14612 Falkensee
Termin(e):Di, 11.10.2016, 09.00-15.30 Uhr
Teilnahmebeitrag:50,- €

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November

Tief durchatmen – Entspannungs- und Erholungsangebote für Kinder
> für Kindergarten und Hort

Bewegung und Ruhe sind menschliche Grundbedürfnisse: In der Bewegung erkunden und erforschen Kinder ihre Lebensumwelt. Ruhe und Entspannung ist die Zeit, Eindrücke, Erfahrungen, Erlebnisse zu verarbeiten und Kraft für Neues aufzutanken. Entspannungszeiten helfen dabei, das innere Gleichgewicht herzustellen und zu erhalten. Sie fördern die Konzentrationsfähigkeit und Kreativität und können helfen, Stresssymptome abzubauen. Kinder, die regelmäßig Entspannung erleben, sind körperlich und psychisch gesünder und belastbarer.

Die Referentin leitet die Seminargruppe zu praktischen Übungen an, bei denen die Teilnehmenden sowohl imaginative Entspannungsmethoden wie Fantasie- und Körperreisen als auch körperbezogene Methoden wie Massagen, Progressive Muskelentspannung und kognitive Verfahren, z.B. Yoga-Elemente, Meditation erleben. Gemeinsam erarbeitet die Seminargruppe geeignete Formen und Möglichkeiten, wie Kinder in der Kindergruppe zur Ruhe kommen und für regelmäßige Entspannungszeiten gewonnen werden können. Dabei hängt viel von der Sicherheit und Überzeugungskraft und dem methodischen Vorgehen der Erzieherin ab. Fragen der praktischen Umsetzung von Entspannung und beruhigender Konzentration im Kita- und Hortalltag bilden den Kern der Seminararbeit.

Bitte bringen Sie bequeme Kleidung, dicke Socken und eine Decke bzw. Matte mit!

Referent/-in: Beate Zuza Krippenleiterin, Kinder-Yoga-Lehrerin
Ort:ÜPZ Lernwerkstatt Kita-Museum, Mainstr. 11, 14612 Falkensee
Termin(e):Mi, 02.11.2016, 09.00-15.30 Uhr
Teilnahmebeitrag:65,- €

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Reihe G3-Praxis: Förderung der sozialen Kompetenz – neue Ideen, Spiele und Ansätze
> für Tagespflege und Krippe

Teilnehmerinnen an der gesamten Reihe G3-Praxis in Falkensee (8 Tagesseminare) erhalten am Ende des letzten Kursabschnittes eine qualifizierte Gesamtteilnahmebestätigung. Die Kursabschnitte der Reihe können auch einzeln belegt werden. Die Teilnahme daran wird mit einer Teilnahmebestätigung bescheinigt. – Voraussetzung für eine qualifizierte Gesamtteilnahmebestätigung ist der Teilnahmenachweis am Grundlagenseminar (19.03.2016) oder einem vergleichbaren Seminar.

In Tagespflege und Krippe erleben sich Kleinkinder erstmals in einer Gruppe außerhalb der Familie. Hier finden sie einerseits Raum für ihre „eigensinnigen“ Spiel- und Lernwege. Andererseits sind die erwachsenen Bezugspersonen nun gefordert, mit den Kindern auch verbindliche Grenzen und Regeln für die Kindergemeinschaft zu verhandeln. Wie kann es gelingen, die Kinder zur Einhaltung gemeinsamer Regeln zu motivieren?

Am Seminartag geht es auch um zwischenmenschliche Begegnungen außerhalb der Kindergruppe: Am Beispiel des Umgangs mit Menschen in unterschiedlichen Stimmungslagen (Trauer, Enttäuschung, Wut), mit alten oder kranken Menschen erleben Kinder, dass andere Menschen anders fühlen als sie, und dass das so auch richtig ist. In der Seminargruppe wird auch die Beachtung einer geschlechtersensiblen Pädagogik thematisiert.

Die Teilnehmerinnen erarbeiten in Spiel und Gespräch,

  • wie Kinder erleben und erfahren können, dass andere Menschen/Kinder anders empfinden und reagieren als sie selbst,
  • wie wichtig es ist und welche Formen es gibt, Kinder in altersangemessener Weise zu informieren und einzubeziehen,
  • was Kinder brauchen, um sich früh eine Meinung zu bilden und sie anderen – mit ihren Möglichkeiten – mitzuteilen.

Bei der Reihe G-Praxis setzen wir voraus, dass sich die Teilnehmerinnen vor dem Seminar ausführlich mit den „Grundsätzen elementarer Bildung in Einrichtungen der Kindertagesbetreuung“ des Landes Brandenburg befasst haben und die pädagogisch-fachlichen Grundkenntnisse mitbringen. Die „Grundsätze“ sind im Internet abrufbar unter: www.mbjs.brandenburg.de.

Referent/-in: Nicola Böcker-Giannini Sportwissenschaftlerin, Psychomotorikerin
Ort:ÜPZ Lernwerkstatt Kita-Museum, Mainstr. 11, 14612 Falkensee
Termin(e):Sa, 05.11.2016, 09.00-15.30 Uhr
Teilnahmebeitrag:75,- €

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Gesundheitsvorsorge im Beruf – Vorbeugen gegen Auspowerung und Ausbrennen
> für Erzieherinnen in Kita und Hort

Die Anforderungen an pädagogische Fachkräfte sind im letzten Jahrzehnt stetig gestiegen. Gesellschaftliche Veränderungen wie Technisierung und Elektronisierung auch der kindlichen Lebenswelten, Verlust von Räumen und Zeiträumen für das zweckfreie Spiel der Kinder, ungute Wirkungen von Fernsehen und Produktwerbung u.v.m. beeinflussen das Aufwachsen und Verhalten der Kinder. Den Betreuungs- und Erziehungspersonen werden dadurch hohe Konzentration und immer stärkere nervliche Anstrengungen abverlangt. In zunehmendem Maße sind sie der Gefahr des Ausbrennens und der Auspowerung im Beruf ausgesetzt. Sie brauchen individuelle Strategien, um den Belastungsreaktionen von Körper, Geist und Seele frühzeitig vorzubeugen.

Im Seminar geht es um die Frage: Was kann ich tun, um mit dem strapazierenden beruflichen Alltag gelassener und so umzugehen, dass mein Körper weder in noch außerhalb der beruflichen Anspannungssituationen mit Stresssymptomen reagiert? Die Teilnehmenden befassen sich mit bewährten und neuen Techniken, mit denen es gelingen kann, stressbedingte Spannungen in der pädagogischen Arbeit mit den Kindern und auch mit Eltern und
Kolleginnen zu reduzieren bzw. sie zu vermeiden.

Die Teilnehmerinnen lernen Wege und Methoden zur Stressvorbeugung und Stressbewältigung kennen, die in die Tagesabläufe der Arbeit mit Kindergruppen integriert werden können. Diese werden am Seminartag so weit erlebbar, dass Erzieherinnen sie systematisch und routinemäßig für sich anwenden können, um immer wieder neu Ruhe und Kraft für die geduldige Arbeit mit den Kindern „aufzutanken“.

Die Seminararbeit befasst sich mit

  • Ressourcensammlung und Entspannungsmethoden,
  • wertschätzendem Umgang, Achtsamkeitsübungen
  • Perspektivwechsel und Stressanalyse und
  • Neubewertung von Gedanken und innere Balance.

Bitte bringen Sie bequeme Kleidung, dicke Socken, Gymnastikmatte und eine Decke mit.

Referent/-in: Jutta Hille-Ostermann Diplom-Musikpädagogin, Dozentin für Yoga und Meditation
Ort:ÜPZ Lernwerkstatt Kita-Museum, Mainstr. 11, 14612 Falkensee
Termin(e):Di, 08.11.2016, 09.00-15.30 Uhr
Teilnahmebeitrag:65,- €

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Die vier Elemente in Musik und Bewegungsspielen erleben
> für Erzieherinnen in Kindergarten und Hort

Die vier Elemente Erde, Feuer, Wasser und Luft bestimmen und begleiten unser Leben. Kinder beobachten die Wolken, kritzeln und malen in den warmen Sand oder basteln Papierflieger und verfolgen ihren lautlosen Gleitflug. Kinder sind aufmerksam und neugierig. Unmittelbar aus der sinnlichen Wahrnehmung der Natur, dem Erleben, den Interessen und Fragen der Kinder heraus entstehen daher spannende Themen für Aktionen und Projekte. Musik, Spiele, Lieder und Tänze können die Selbstwahrnehmung der Kinder im Kontakt mit den Naturelementen wirkungsvoll unterstreichen und intensivieren.

Mit den Anregungen der Referentin erprobt die Seminargruppe unterschiedliche Ideen und Methoden, die vier Elemente in kurzen Spielaktionen oder längeren, experimentellen Projektabläufen mit den Kindern lebendig werden zu lassen. Dazu gehören

  • Neue Spiele, Lieder und Tanzideen
  • (Klang-)Geschichten zum Erzählen
  • Malen und Gestalten

Wesentlicher Seminarbestandteil ist immer auch die Reflexion der Bedeutung von musikalischen Erlebnissen für die Themen und die Entwicklung der Kinder hinsichtlich ihrer sozialen, kreativen, sensomotorischen und musikalischen Kompetenzen.

Durch die Vielzahl der Themenaspekte und Methoden werden alle Bildungsbereiche angesprochen.

Musikalische Vorerfahrungen sind nicht erforderlich.
Bitte mitbringen: bequeme Kleidung, Turnschuhe/dicke Socken,
eine Decke und - wenn vorhanden - ein elementares Musikinstrument (z.B. Tambourin, Rasseln, Klanghölzer)

Referent/-in: Sabine Barth Dipl.-Sozialpädagogin, Musikpädagogin, Rhythmiklehrerin
Ort:ÜPZ Lernwerkstatt Kita-Museum, Mainstr. 11, 14612 Falkensee
Termin(e):Do, 17.11.2016, 09.00-15.30 Uhr
Teilnahmebeitrag:65,- €

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Selbstbildungsprozesse und ko-konstruktives Lernen im Kleinkindalter – die Rolle der Bezugspersonen
> für Tagespflege und Krippe

Von Anfang an eignet sich jedes Kind frühe Selbst- und Umwelterfahrungen auf ganz eigene Weise an. Ihre individuellen Entwicklungsschritte vollziehen Kinder aus dem inneren Lern- und Lebenswillen heraus, der ihnen von Natur aus mitgegeben ist. Dabei können Erwachsene sie begleiten und ihnen Orientierung geben. Aber: Erwachsene können die Kinder nicht entwickeln und bilden. Es ist die Leistung der Kinder, was sie sehen, hören, erleben und erfahren zu ordnen, aufzunehmen, die eigene Persönlichkeit nach und nach damit auszustatten und ihre Individualität auszubilden.

Kinder lernen und entwickeln sich in engem Kontakt mit ihren erwachsenen Bezugspersonen und mit anderen Kindern. Sie finden ihren eigenen Weg in die Welt über unendlich viele „ko-konstruktive“ Lern- und Erlebnisprozesse. Zuwendung, Sicherheit, Stressreduktion und feinfühlige Unterstützung durch Erwachsene können den Aufbau positiver Motivations-, Lern- und Selbstbildungsstrukturen weiter fördern. Besonders das Konzept der Feinfühligkeit hilft Erwachsenen, die Interaktion mit Kleinstkindern sehr bewusst und für die Kinder ermutigend zu gestalten.

Seminarschwerpunkte:

  • Erfahrungs-, Lern- und Bildungswege im Kleinkindalter
  • Bildung erfordert Bindung! Bedeutung des Konzepts der Feinfühligkeit für die frühkindlichen Selbstbildungsprozesse
  • Formen und Wege ko-konstruktiven Lernens und die Rolle, die die ersten Bezugspersonen eines Kindes dabei spielen

Fragen und Erfahrungen der Teilnehmenden erhalten im Seminar ausreichend Raum und Zeit.

Referent/-in: Mandy Schulze Kita-Leiterin, Heilpädagogin
Bettina Staimer Erzieherin, Familienberaterin mit dem Schwerpunkt frühe Kindheit
Ort:ÜPZ Lernwerkstatt Kita-Museum, Mainstr. 11, 14612 Falkensee
Termin(e):Sa, 26.11.2016, 09.00-15.30 Uhr
Teilnahmebeitrag:80,- €

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  Informationen und Kontakte über:
pädal – pädagogik aktuell e.V.
, Mainstraße 11, 14612 Falkensee, Fon (049) 03322 - 4293223, Fax (049) 03322 - 4297704, seminare@paedal.de
 
 
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